Baubeschreibung
Im folgenden finden Sie unsere allgemeine Baubeschreibung zum nachlesen oder klicken Sie auf nachstehenden Link um die Baubeschreibung als pdf-Datei herunter zu laden. >>Baubeschreibung als pdf<<
Druckfehler vorbehalten. Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte.
Sie können sich aber auch gerne unseren Katalog bestellen, dieser enthält die komplette Baubeschreibung zum nachlesen.
|
Massivhäuser nach Energieeinsparverordnung 2009 Harmonie 2010 - 1 |
|
|
Wir errichten Ihr Haus in bewährter Massivbauweise - Stein auf Stein. Die Wärmeschutzmaßnahmen führen wir gemäß den Anforderungen der seit 01.10.2009 in Kraft getretenen Energieeinsparverordnung (EnEV) und der DIN 4108 aus. Die Schallschutzmaßnahmen entsprechen DIN 4109, Normalschutz. Angenommen wird ein ebenes Grundstück, keine Hanglage. 1. Baugrunduntersuchung Wir bauen auf Ihrem Grundstück! In unserem Auftrag lassen wir durch einen Geologen Ihren Baugrund auf die Bodenbeschaffenheit und die hydrogeologischen Verhältnisse prüfen und ein Bodengutachten erstellen. Die erstellten Unterlagen werden Ihnen ausgehändigt. Die Kosten hierfür sind im Festpreis enthalten. 1.Um eine optimale Bebauung sicherzustellen, nimmt unsere Planungsabteilung eine Höhennivellierung Ihres Grundstückes vor. Vorher sorgt der Bauherr für die Freilegung und die Sicherung der Grenzsteine auf dem Grundstück.
3.Nach Erteilung der Baugenehmigung werden wir die Werk- und Ausführungspläne, im Maßstab 1 : 50 erstellen, welche Sie als Bauherr zur Prüfung und Bestätigung erhalten. Inzwischen treffen wir alle Vorbereitungen für den Baubeginn.
3. Baustelleneinrichtung 1.Zur Baustellenvorbereitung werden wir zusammen mit dem Rohbauunternehmen das Schnurgerüst erstellen und die Baugrube einmessen. Wenn erforderlich wird das Schnurgerüst durch die Genehmigungsbehörde abgenommen.
4. Bauwesenversicherung Für die Bauzeit schließen wir eine Bauwesenversicherung ab.
5. Erdarbeiten 1.Vor Beginn des Baugrubenaushubs wird der Mutterboden, soweit vorhanden, abgeschoben und auf Ihrem Bauplatz getrennt gelagert.
6. Fundamente 1.Als Fundament wird eine ca. 25cm starke, armierte Stahlbeton-Bodenplatte in B 25 eingebaut. Die Stahlbetonplatte ist nach statischen Erfordernissen für eine Bodenpressung von mindestens 200 KN/qm und gleichmäßige Schichtung ausgelegt. Unter der Bodenplatte wird eine 15 cm, starke, kapillarbrechenden Schicht aus Kies oder Schotter und eine Lage PE-Folie aufgebracht.
7. Haustechnische Versorgung Die Entwässerungsleitungen aus Kunststoffrohren werden gemäß den Entwässerungsplänen zusammengefasst und bis 1,00 m vor die geplante Hauskante verlegt, soweit dies technisch möglich ist. Der dafür notwendige Rohrgrabenaushub und sämtliche Formstücke sind in unserem Festpreis enthalten.
8. Mauerwerk Außenwände1.Die Kelleraußenwände werden aus Ziegelmauerwerk in einer Stärke von 36,5 cm gemauert. Bei Doppelhaushälften werden die Kommuntrennwände in einer Stärke von 17,5 cm, unter Beachtung der DIN-Normen für Schallschutz im Hochbau, ausgeführt. 1.Die Kellerinnenwände werden aus Ziegelmauerwerk erstellt
1.Die Ringdrainage (bis 1 m vor Gebäude) wird gemäß DIN 1187 aus PVC-Schlitzrohren mit einem Durchmesser von 100 mm, in einer Kiesfilterschicht mit Vliesabdeckung rund ums Haus in Höhe der Kellerbodenplatte verlegt. An zwei Eckpunkten werden Spülrohre DN 300, nach DIN 4095 eingebaut.
10. Geschoßdecken Sämtliche Geschoßdecken werden als Filigrandecken mit Ortbetonauflage oder ganz Ortbeton in 18 cm Stärke ausgeführt. Bei der Filigrandecke ist die Unterseite tapezierfähig glatt ausgeführt.
11. Lichte Rohbauhöhe Kellergeschoss ca. 2,26 m; Erdgeschoss ca. 2,625 m; Ober- bzw. Dachgeschoss ca. 2,625 m.
12. Eingangspodest Für den Hauseingang ist ein Eingangspodest ca. 150 x 80 cm aus Beton, in Verbindung mit der KG-Decke und eine einseitige Eingangsstufe, vorgesehen. Der Anschluss erfolgt wärmebrückenfrei an Kellergeschossdecke.
13. Kellerfenster 1.Zum Einbau kommen wärmegedämmte, isolierverglaste Kunststoffkellerfenster mit Dreh-/ Kippbeschlag, einflügelig, Fabrikat MEA, ACO oder gleichwertiges, in der Größe 0,76 x 0,625 m.
14. Lichtschächte Soweit erforderlich und wenn sie unter der ursprünglichen Geländehöhe liegen, erhalten alle Kunststoffkellerfenster Kunststofflichtschächte bis 1,00 m Höhe mit feuerverzinkten Gitterrosten, die gegen Abheben gesichert sind.
15. Zimmererarbeiten Der Dachstuhl wird als Kehlbalken- oder Pfettendachstuhl nach statischen Erfordernissen erstellt. Wir verwenden Nadelholz der Güteklasse II, Schnittklasse A/ B, soweit erforderlich wird Brettschichtholz verwendet. Der Dachstuhl wird zimmermannsmäßig verarbeitet und gegen tierischen und pflanzlichen Befall mit einem umweltfreundlichen Imprägniermittel (ohne PCP) versehen. Die sichtbaren Sparren und Pfettenköpfe sind gehobelt. Die Untersichtschalung im Trauf- und Giebelbereich wird mit gehobelten Nut- und Federbrettern verkleidet. Es wird ein zusätzlicher Sparren (Flugsparren) verwendet.
16. Dacheindeckung Die Dacheindeckung erfolgt mit hochwertigen Materialien der Firma Braas. Wir verwenden die Taunus-Pfanne mit Star-Matt-Beschichtung (Betondachpfannen mit 30-jähriger Werksgarantie) mit den Standardfarben: Klassisch-Rot, Ziegelrot, Braun oder Anthrazit. Formstücke wie Giebelsteine, Firstziegel, Durchgangssteine für Entlüftungsrohre, Grate und Entlüftungssteine und Dachflächenfenster (falls im Plan eingezeichnet) sind enthalten. Selbstverständlich erhalten Sie eine hochdiffusionsoffene und reißfeste Unterspannbahn ohne Aufpreis. Sie wird mit einer Konterlattung aufgebracht, um eine gute Hinterlüftung zu gewährleisten. Weitere Dacheindeckungen sind auf Anfrage selbstverständlich möglich.
17. Klempner- und Spenglerarbeiten 1.Die Dachrinnen werden als vorgehängte, halbrunde Dachrinnen mit allen erforderlichen Formstücken, Fallrohren, Mauerwerksanschlüssen usw. in Titan-Zink ausgeführt. Die Fallrohre werden über Standrohre an die Hausentwässerung angeschlossen.
18. Kamin Entfällt durch den Einsatz der Wärmepumpe.
19. Rollladenarbeiten 1.Außer im Keller und im Speicher bzw. Spitzboden verfügen alle Fenster und Fenstertüren, unter Putz liegende, wärmegedämmte Rollokästen den EnEV Vorschriften entsprechend mit Kunststoffrollläden. (4 Farben zur Auswahl).
20. Haustürarbeiten Die Hauseingangstüre in Kunststoff Weiß ist durchgehend mit Stahlarmierung versehen, mit Wärmedämmung, dreiseitig umlaufender, auswechselbarer Gummilippendichtung und Zusatzdichtung im unteren Türfalz ausgeführt. Sie ist mindestens 3-fach sicherheitsverriegelt. Weiterhin erhält die Haustüre einen einbruchhemmenden Sicherheitsbeschlag und einen optisch passenden Türgriff aus Aluminium (oder gleichwertig). Sie können zwischen 10 verschiedenen Modellen lt. Prospekt preisgleich auswählen. Aus Sicherheitsgründen ist der Einbau des Schließzylinders Leistung des Bauherrn.
21. Fenster - und Außenfensterbänke Zur Ausführung kommen Kunststoff-Fenster und -Fenstertüren in der Farbe: Weiß. Sie verfügen über verdeckt liegende Dreh- bzw. Drehkippbeschläge für Einhandbedienung sowie rundumlaufende, auswechselbare Gummilippendichtungen. Feststehende Fensterelemente erhalten keine Drehkippbeschläge. Die Verglasung besteht aus einer 3-Scheiben Wärmeschutz-Isolierverglasung (U-Wert 0,7). Das Rahmenprofil mit (U-Wert 1,1) Auf Bauherrenwunsch und ohne Mehrpreis, erhalten die Fenster im Treppenhaus, im Bad und WC eine Ornamentverglasung nach Mustervorlage. Das Treppenhaus-Fensterelement wird Innen mit Sicherheitsglas ausgestattet, ebenso die Brüstungselemente im Dachgeschoss. Das Küchenfenster erhält auf Bauherrenwunsch und ohne Mehrpreis einen Kämpfer. Sie können dadurch die Arbeitsplatte Ihrer Einbauküche bis zum Fenster erweitern. Alle Fenster und feststehenden Fensterelemente in den Wohngeschossen erhalten Außenfensterbänke in Softline-Ausführung mit seitlichem Kunststoffabschluss, in erforderlicher Länge aus Aluminium naturfarbig eloxiert. Die Befestigung erfolgt mit nicht rostenden Spezialschrauben. (Die Keller-Wohnraumfenster von Pkt. 13 gehören zu Gewerk Fenster Pkt. 21) Der Einbau der Fenster und Abdichtung erfolgt nach den EnEV Vorschriften, nach den neuesten Stand der Technik für gütegesicherte Fenster zur Wind und wasserdampfdichten Abdichtung der Fuge. (RAL-Montage). Damit werden auch hier alle Anforderungen der neuen Energieeinsparverordnung erfüllt.
22. Innentüren 1.Alle Innentüren in den Wohngeschossen, erhalten echtholzfurnierte Türblätter mit Röhrenspanstegeinlage und Zargen in Buche-Natur. Die Zargen sind in Softline-Ausführung.
23. Treppen Vom Kellergeschoss bis zum Dachgeschoss wird eine Zierharfen oder Zweiholmtreppe mit massiven Buche Holztrittstufen und Rundholzhandlauf eingebaut, Laufbreite ca. 0,90 m.
24. Elektroinstallation - Haustechnik Die Elektroinstallation erfolgt gemäß den einschlägigen VDE-Vorschriften und nach Angabe des zuständigen Energieversorgungsunternehmens. Der Hausanschluss erfolgt ab dem im Haus liegenden Endverschlusskasten des örtlichen Elektroversorgungsunternehmens bis zum Zählerschrank, wenn er sich innerhalb des Hauses befindet. Im Keller wird ein Aufputzzählerschrank mit einer Zählertafel eingebaut. In dem Zähler- oder in einem Unterverteilerkasten werden der FI-Schalter, sowie ausreichend Sicherungsautomaten für die erforderlichen Stromkreise installiert.Alle Leitungen in den Wohngeschossen werden unter Putz verlegt. Potentialausgleichsleitungen der Wasser- und Heizungsrohre sowie Fundamenterdung gemäß VDE-Vorschriften, Deckenauslässe werden im Zuge der Rohbauarbeiten in die Decke Leerrohre nach Bauherren Angabe eingebaut. Alle erforderlichen elektrischen Anschlüsse (wie Außentemperaturfühler, Raumthermostate u. Umwälzpumpen) für die Heizungsanlage sind im Festpreis enthalten. Die Schalter und Steckdosen der Marken Busch-Jaeger, Berker, werden in ansprechendem Design in Farbe: Weiß ausgeführt. Die einzelnen Räume erhalten folgende Ausstattung: Hauseingang/ 1 Wandauslass f. Außenleuchte, Windfang: 1 Schalter innen 1 Wechselschalter mit Steckdose, 1 Steckdose, 1 Klingelleitung mit Läutwerk
Flure: 1 Lichtauslass mit Wechselschalter und Steckdose
Garderoben, AR, Speis: 1 Lichtauslass, 1 Schalter mit Steckdose
Küche: 1 Lichtauslass, 1 Schalter mit Steckdose, 1 Herdanschluss, 6 Steckdosen
Bad/ Dusche: 1 Lichtauslass, 1 Schalter mit Steckdose, 1 Wandauslass, 2 Feuchtraumsteckdosen
Gäste-WC: 1 Lichtauslass, 1 Schalter mit Steckdose, 1 Feuchtraumsteckdose
Wohnzimmer: 1 Lichtauslass mit Serienschalter und Steckdose, 6 Steckdosen
Essbereich: 1 Lichtauslass, 1 Schalter mit Steckdose, 2 Steckdosen
Schlafzimmer: 1 Lichtauslass, 1 Schalter mit Steckdose, 4 Steckdosen
Kinderzimmer: 1 Lichtauslass, 1 Schalter mit Steckdose, 3 Steckdosen
Sonst. Zimmer: 1 Lichtauslass, 1 Schalter mit Steckdose, 3 Steckdosen
Kellerräume: 1 Lichtauslass, 1 Schalter mit Steckdose, 1 Steckdose ein Kellerraum erhält 2 Steckdosen für Waschmaschine und Trockner
Terrasse: 1 Lichtauslass, 1 Schalter
Telefon: 1 Leerrohre zur späteren Anschlussstelle
Antenne: 1 Leerrohre zur späteren Anschlussstelle
25. Heizung und Warmwasserversorgung Die gesamte Heizungsanlage ist gemäß Energieeinsparverordnung ausgelegt, so dass die Heizkosten niedrig gehalten werden können. Wir bauen in Ihrem Haus eine hochwertige Alpha-InnoTec Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Warmwasserspeicher (ca. 300 Liter) ein. Die Heizungsregelung erfolgt witterungsabhängig durch eine Außentemperatursteuerung mit Nachtabsenkung und Sommersparschaltung. Die Heizungsleitungen werden in gütegeprüften Kupfer- oder Kunststoffrohren ausgeführt und in den Wohngeschossen verdecktliegend und isoliert eingebaut. Freiliegende Heizungsrohre im Kellergeschoss werden wärmegedämmt. Es wird eine energiesparende Fußbodenheizung mit Einzelthermostaten eingebaut. Weitere Heizungsarten wie Ölheizung, Holzheizung, Gasbrennwert, Pelletsheizung, Wärmepumpen und andere auf Anfrage.
26. Sanitärinstallation Die komplette Installation der Kalt- und Warmwasserleitungen erfolgt ab Wasseruhr im Hausanschlussraum. Die Warm- und Kaltwasserleitungen bestehen aus Kupfer- oder Kunststoffrohren. Die Warmwasserleitungen werden isoliert. Sämtliche innenliegende Abflussleitungen werden aus Hart-PVC-Rohren in den erforderlichen Querschnitten nach DIN installiert und entsprechend den technischen Vorschriften mit Revisionsöffnungen und der notwendigen Dachentlüftung versehen. Die Heizungsanlage wird mit den notwendigen Kaltwasseranschlüssen inkl. Ventilen und Füllhähnen, soweit erforderlich, ausgestattet. Die Warmwasserleitungen werden mit einer Zirkulationsleitung und -pumpe ausgerüstet. Die Zirkulationspumpe wird über eine Zeitschaltuhr gesteuert. Um die Verschmutzung von Kalt- und Warmwasserleitungen zu vermeiden, wird ein Feinfilter installiert. Als Druckausgleich wird in die Kaltwasserleitung ein Druckminderer mit Manometer eingebaut. Im Keller befindet sich ein emailliertes Stahl- oder Kunststoffausgussbecken mit Kaltwasseranschluss und Schlauchverschraubung für die Waschmaschine, sowie einer Rückstausicherung im Ablauf. An der Gartenseite wird eine frostsichere Gartenwasserzapfstelle mit Schlauchverschraubung installiert. Die Küche erhält einen Kalt-, Warm- und Abwasseranschluss.
Sanitäreinrichtung Grundlage für die Ausstattung der Badezimmer, Duschräume und WC´s sind die jeweiligen Hausentwürfe und Baupläne. Die im Plan eingezeichneten Sanitärobjekte werden in der Standardausführung in den Farben Weiß oder Pergamon eingebaut. Eingebaut werden zwei Hänge-WC´s, ein Handwaschbecken, ein Waschtisch, eine Badewanne und eine Duschwanne. Waschtisch: Farbiges Kristallporzellan, ca. 65 cm breit, mit Einhandhebelmischbatterie für Kalt- und Warmwasser, verchromt, inkl. Excentergarnitur.
Handwaschbecken: Farbiges Kristallporzellan, ca. 45 cm breit, mit Einhandhebelmischbatterie by Villeroy & Boch für Kalt- und Warmwasser, verchromt, inkl. Excentergarnitur.
WC-Anlage: Wandhängendes Tiefspülklosett aus farbigem Kristallporzellan mit Unterputzspülkasten und farbigem Kunststoffsitz, by Villeroy & Boch zur Sanitärfarbe passend. Zur schallschützenden Befestigung wird ein Geberit-Montageelement (oder gleichwertig) verwendet.
Körperform-Badewanne, aus Acryl in der Größe 170/ 75 cm, mit einer verchromten Einhandhebelmischbatterie (by Roca) inkl. Excentergarnitur
Wanne aus Acryl (by Roca) der Größe 80 x 80 cm oder 90 x 75 cm mit einer verchromten Unterputz Einhandhebelmischbatterie
27. Innenputzarbeiten Im Keller erhalten die Wände einen einlagigen Kalk- Zementputz. In den Wohngeschossen erhalten alle Wandflächen einen tapezier- und streichfähigen, einlagigen Maschinengipsputz gemäß den Vorschriften und Richtlinien des Putzherstellers mit Eckschutzleisten an stoßgefährdeten Kanten (soweit erforderlich). Die Installationsschlitze werden gedämmt und mit Rippenstreckmaterial überspannt. Die vertikalen Abwasserleitungen werden in den Wohngeschossen mit Gipskartonplatten verkleidet.
28. Außenputz Die Außenwände erhalten einen Kalkzementmörtel Grundputz. Die Endbeschichtung erfolgt mit einem weißen Silikatputz auf mineralischer Basis, Körnung 2 mm. Die Verarbeitung erfolgt nach Herstellerangaben. Der Oberputz kann auf Bauherrenwunsch und ohne Mehrpreis in leichten Pastelltönen eingefärbt werden.
29. Holzdecken und Dachisolierung Die Sparrenfelder der Dachschrägen und Deckenflächen werden im ausgebauten Dachgeschoss mit hochwärmedämmender, Mineralwolle gedämmt, die dicke wird nach Wärmeschutzberechnung und den Vorschriften der neuen Energieeinsparverordnung ausgeführt. Raumseitig wird auf den Sparren eine hochwertige, Dampfsperre angebracht, die Stöße und Wandanschlüsse werden verklebt, wobei sehr großer Wert auf einen wind und dampfdichten Anschluss an Bauteil gelegt wird. Auf einer Konterlattung und Ausgleichslattung werden anschließend die Decken und Deckenschrägen mit einer Verschalung aus gehobelten Nut- und Federbrettern in Fichte-A-Sortierung verkleidet. Die Deckenbekleidung ist bereits oberflächenbehandelt. Im Bad werden Feuchtraumpaneelen, nach Mustervorlage eingesetzt. Diese Ausführung entspricht der neuesten Energieeinsparverordnung. Eingebaut wird eine wärmegedämmte Bodeneinschubtreppe. Auf Wunsch gegen Preisausgleich erhalten Sie die Verkleidung der Dachschrägen und der Decken auch in Gipskarton. (verspachtelt und Deckenanstrich wird mit Pkt.33 ausgeführt.) 30. Fliesenarbeiten - Innenfensterbänke Die Wahl Ihrer Fliesen treffen Sie lt. Mustervorlage der Fa. Harmonie-Massivhaus (Ausstellung).Der Fliesenpreis beträgt f. den reinen Materialwert (ohne Verlegung) bis max. 25,- €/ m² einschl. MwSt.
Keramikfliesen für das Podest, die Trittstufe, sowie die Stellstufe (Materialwert bis max. 25,-EUR/ m² inkl. MwSt.)
Belag nach Mustervorlage auf Splitt verlegt
Keramikbodenfliesen mit Fliesenmaterial- Sockelleisten.
Keramikbodenfliesen mit Fliesenmaterial- Sockelleisten
Keramikbodenfliesen mit Fliesenmaterial-Sockelleisten. Hinter den Einrichtungsgegenständen sind keine Sockelleisten vorgesehen.
Keramikbodenfliesen. Die Wände sind raumhoch (jedoch maximal auf 2,60 m Höhe) gefliest.
Die Bade- und Duschwanne werden eingemauert und eingefliest (auch Eckbadewanne), der Wandanschluss wird elastisch abgedichtet. Ohne Mehrpreis werden auf Bauherrenwunsch die Innenfensterbänke in Carrara-Marmor oder Palma-Gries eingebaut. Hinweis: Elastische Arbeits- oder Dehnfugen sind Wartungsfugen. Wartungsfugen werden zu einem späteren Zeitpunkt eingebracht.
31. Bodenbeläge Die Wohnräume, Schlafräume, Dielen und Flure (außer Diele und Flure im Erdgeschoss.) erhalten einen Teppichbelag aus hochwertiger Velour- oder Schlingenware. Die Wandanschlüsse erhalten Teppichsockelleisten. Die Auswahl erfolgt nach Mustervorlage. Der reine Materialwert beträgt max. 15,- EUR/ m² einschl. MwSt. und Verlegung.
32. Estricharbeiten Alle Fußböden im Erdgeschoss erhalten einen bis 12 cm starken, - die Fußböden im Dachgeschoss erhalten einen bis 10 cm starken, schwimmenden Zementestrich (einschl. Dämmung), gemäß den DIN-Vorschriften für die Wärme- und Trittschall-Dämmung. Der komplette Kellerfußboden erhält einen schwimmenden wärmegedämmte Zementestrich auf Bitumenbahnabdichtung.
33. Malerarbeiten Die Decken und Wände der Kellerräume werden weiß gestrichen, die Fugen der Filigrandecken im Keller- und Erdgeschoß werden verspachtelt. Die Betondecken die Wohngeschosse und der Decke im Kellerflur werden mit Rauhfasertapete tapeziert und mit weißer Dispersionsfarbe gestrichen. Die Wände der Wohngeschosse werden mit weißer Dispersionsfarbe gestrichen. Dachuntersichten und evtl. Holz-Balkongeländer werden mit offenporiger, transparenter Holzlasur imprägniert. Auf Wunsch angebrachte Gipskartonplatten im Dachgeschoß werden verspachtelt und gestrichen. Balkonuntersichten von Stahlbeton-Balkonen (falls vorhanden) werden weiß gestrichen. Evtl. Holzbalkone werden mit offenporiger, transparenter Holzlasur imprägniert. Die Zierharfentreppe bzw. die Zweiholmtreppe wird mit Rostschutzfarbe grundiert und mit Kunstharzlack gestrichen. Der Sockel des Außenputzes wird auf Bauherrenwunsch in farbigem Ton, mit Silikonharzfarbe, in einer mittleren Höhe von 40 cm, gestrichen. Zur Verwendung kommen ausschließlich umweltfreundliche Imprägniermittel und Farben.
34. Balkon (falls in den Plänen eingezeichnet) Stahlbeton-Balkon Bei den Häusern aus unserem Katalog, die einen Balkon als Sonderwunsch erhalten, wird dieser als wärmebrückenfreie Betonplatte mit Feuchtigkeitssperre ausgeführt. Als Bodenbelag wird ein frostsicherer Belag nach Mustervorlage auf Splitt verlegt, das Geländer besteht aus feuerverzinkten Rundstahlroh. Es erfolgt eine Einblechung zur Hauswand. Die Balkonentwässerung erfolgt über einen Wasserspeier.
Holzbalkon Der Holzbalkon wird mit einer begehbaren Holzoberschalung ausgeführt, einschl. senkrechter Holzverkleidung. Die Holzstützen werden auf Fundamenten nach statischen Erfordernissen montiert. Die Holzteile werden mit einer umweltfreundlichen farblosen Lasur behandelt (ohne PCP).
35. Das Haus mit dem Dachgeschoss zum Ausbau vorbereitet (Sonderwunsch) Das Treppenhaus wird hochgemauert. Im Treppenhaus werden die Wände verputzt und weiß gestrichen. Als Treppenhausabschluss wird eine Mehrzwecktüre eingebaut. Der Treppenhauskopf wird isoliert und mit gehobelten Nut- und Federbrettern in Fichte – A – Sortierung verkleidet. Die Versorgungs- und Abwasserleitungen wie Heizung, Strom, Elektro und Wasser werden bis EG-Decke verlegt und abgestopft. Im Dachgeschoß wird die Betondecke bedingt begehbar isoliert. (Es wäre sinnvoll eine Steinreihe anzulegen und den Wärmegedämmten Estrich mit einzubringen).
36. Das Haus ohne Kellergeschoss (Sonderwunsch) Änderungen und Ergänzung der Baubeschreibung: 1.Fundamente Ausgeführt wird eine 15cm starke bewehrte Bodenplatte auf frostfrei gegründeten Streifenfundamente ca. 1,00m tief. Die Gründung ist für eine Bodenpressung von mind. 200 kN/ m² und gleichmäßiger Schichtung ausgelegt. Unter der Bodenplatte wird eine 15 cm starke kapillarbrechende Schicht aus Kies oder Schotter und eine Lage PE-Folie aufgebracht.
enthält folgende Leistungen: 1.Eingabe- und Werkplanung, Erdarbeiten, Rohbauarbeiten, Dachstuhl, Dacheindeckung, Spenglerarbeiten, Haustüre, Heizraumtüre, Fenster, Bereitstellung einer provisorischen Bautreppe für die Dauer von 3 Monaten. 38. Hausübergabe Ihr Haus wird Ihnen besenrein übergeben. 39. Besondere Hinweise 3.Fest einzubauende oder mitzuliefernde Einrichtungen und Gegenstände sind in dieser Baubeschreibung angegeben. Sonstige Einrichtungen und Gegenstände, die in den Plänen evtl. eingezeichnet sind, gelten nur als Vorschläge und sind nicht im Leistungsumfang enthalten. 4.Sämtliche in dieser Bau- und Leistungsbeschreibung und in den Planskizzen enthaltenen Maße sind Sollmasse mit den nach der DIN zulässigen Toleranzen. 5.Bei den in den Prospektunterlagen angegebenen Flächenmassen handelt es sich um Rohbaumasse. Bei der Angabe der Gesamtwohnfläche sind Abzüge für Putz bereits erfolgt. Da die technisch erforderlichen Abmauerungen beim Plangespräch festgelegt werden, sind entsprechende Abzüge nicht berücksichtigt. 6.Die in unserem Katalog enthaltenen oder für Sie angefertigten Planskizzen unterliegen dem Urheberrecht. Sie dürfen ohne unsere schriftliche Zustimmung weder nachgedruckt noch als Vorlage für die Realisierung eines Bauvorhabens mit einem anderen Unternehmen verwendet werden. Im Falle der Zuwiderhandlung behalten wir uns ausdrücklich Schadensersatzansprüche vor. 7.Minderpreise und Mehrpreise beinhalten grundsätzlich die Lohn-, Material-, Transport- und Montagekosten sowie die derzeit gültige Mehrwertsteuer. 8.Sonderwünsche und Eigenleistungen dürfen die vorgesehene Bauzeit nicht beeinflussen. Verzögerungen infolge von Sonderwünschen oder Eigenleistungen gehen auch ohne vorherige schriftliche oder mündliche Anzeige zu Lasten des Bauherrn. Für in Eigenleistung ausgeführte Gewerke können wir keine Bauaufsicht und Gewährleistung übernehmen. Um einen zügigen Bauablauf zu gewährleisten, können Sonderwünsche, die die Außenfassade oder die tragende Konstruktion des Bauwerkes betreffen, nur bis zur Abschluss der Eingabeplanung, bezüglich der Ausstattung nur bis zur Beendigung der Werkplanung berücksichtigt werden. 9.Für die Grundausstattung aller Häuser gilt die Musterpalette von Harmonie Massivhaus GmbH für Teppichböden, Fliesen, Sanitärobjekte, Fenster, Türen, Elektroinstallation, Heizung, Treppen, Geländer- und Farben. 10.Die Ausführung erfolgt nach den Werkplänen. Gegenüber den Eingabeplänen können sich aus architektonischen oder bautechnischen Gründen Maßabweichungen ergeben, die jedoch ohne Einfluss auf die Qualität und die Funktion des Gebäudes sind. 11.Konstruktions- und Ausführungsänderungen, die durch technische Änderungen bedingt sind, oder Materialänderungen durch Lieferantenwechsel bleiben vorbehalten, soweit sie keine Qualitätsminderung darstellen. 40. Bauherrenleistungen Aufgrund der unterschiedlichen Gegebenheiten, je nach Ort und Lage Ihres Grundstücks, können die nachfolgenden Positionen kalkulatorisch nicht erfasst werden und sind deshalb im Festpreis nicht enthalten: 1.Bereitstellen der Bauwasser- und Baustrom-Anschlüsse (Baustrom 380V/ 35 A) auf dem Baugrundstück mit entsprechenden Verteilerschrank mit Anschlüssen und Zähleinrichtungen ausgerüstet. 2.Der Bauplatz muss während der Bauzeit für schwere Baufahrzeuge und Kräne bis 40 t zugänglich und befahrbar sein. Aushubmaterial und Baustoffe müssen auf dem Grundstück gelagert werden können. Die Abfuhr von überschüssigem Aushubmaterial sowie Deponiegebühren sind nicht im Festpreis enthalten. Der Festpreis setzt ein waagrechtes Gelände der Bodenklasse 3 - 5 mit einer Mindesttragfähigkeit des Baugrunds von 200 KN/ qm voraus. Abrissarbeiten, Rodungsarbeiten, Umverlegen von Versorgungsleitungen, Vorbereitung des Grundstückes für den Baubeginn usw. übernehmen wir gerne gegen Preisausgleich in Ihrem Auftrag. 3.Sondergründungen bei Fels, Grundwasser, Lehmboden, Hanglagen, Anbauten, Unterfangungen usw. sowie evtl. erforderliche Wasserhaltungen und besondere Maßnahmen gegen anstehendes oder aggressives Wasser, Sicherungsmaßnahmen wie Verspundung der Baugrube. 4.Notwendige, durch bauaufsichtliche Maßnahmen erforderliche, bzw. vom Bauherren gewünschte Sonderausführungen (z. B. Hebeanlagen, Klärgruben, Rückstauverschlüsse, Revisionsschächte, Sickerschacht, Rückhaltebecken, Bodenaustausch, Stahlbetonwannen gegen drückendes Wasser oder Abdichtung nach DIN 18 195 Teil 5). 5.Mehrkosten durch behördliche Auflagen, Gesetze, Verordnungen oder öffentliche Versorgungsträger, sowie behördliche Gebühren (z. B. Baugenehmigung, Lagepläne, Prüfungen, Abnahmen usw.). Eine Gebäudebrandversicherung und einer Bauherrenhaftpflichtversicherung ist vor Baubeginn abzuschließen. 6.Anschlüsse von Gas, Wasser, Strom, Abwasser, Telefon, Kabel usw. an die öffentlich Versorgung sowie deren Anschlussgebühren. 7.Außenanlagen wie Terrassen, Einfriedungen, Treppen, Garagen usw. 8.In den Wintermonaten hat der Bauherr (nach Absprache mit dem Bauleiter) dafür Sorge zu tragen, dass nach Heizungsinstallation die Heizung in Betrieb genommen wird, um die nachfolgenden Gewerke (z. B. Sanitär, Fliesen usw.) nicht zu beeinflussen. Die Verbrauchskosten werden nicht von der Firma Harmonie Massivhaus übernommen. Gerne übernehmen wir, nach gesonderter Kalkulation, die Abwicklung und Ausführung der oben genannten Positionen. Die Ergänzungs-Baubeschreibung ist vorrangig der Baubeschreibung zu betrachten. Eigenleistungen können nur bis Werkplangespräch, Gewerke weise aus dem Leistungsumfang genommen werden. |