Baubeschreibung

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Massivhäuser nach Energieeinsparverordnung 2009

Harmonie 2010 - 1

 

Wir errichten Ihr Haus in bewährter Massivbauweise - Stein auf Stein. Die Wärmeschutzmaßnahmen führen wir gemäß den Anforderungen der seit 01.10.2009 in Kraft getretenen Energieeinsparverordnung (EnEV) und der DIN 4108 aus. Die Schallschutzmaßnahmen entsprechen DIN 4109, Normalschutz. Angenommen wird ein ebenes Grundstück, keine Hanglage.

1. Baugrunduntersuchung

Wir bauen auf Ihrem Grundstück! In unserem Auftrag lassen wir durch einen Geologen Ihren Baugrund auf die Bodenbeschaffenheit und die hydrogeologischen Verhältnisse prüfen und ein Bodengutachten erstellen. Die erstellten Unterlagen werden Ihnen ausgehändigt. Die Kosten hierfür sind im Festpreis enthalten.


2. Planung und Baubetreuung

1.Um eine optimale Bebauung sicherzustellen, nimmt unsere Planungsabteilung eine Höhennivellierung Ihres Grundstückes vor. Vorher sorgt der Bauherr für die Freilegung und die Sicherung der Grenzsteine auf dem Grundstück.

2.In einem Planungsgespräch legen wir zusammen mit Ihnen alle Details Ihres Hauses fest, setzen Ihre individuellen Wünsche um und erstellen alle Unterlagen, die für die Baugenehmigung benötigt werden.

  • Eingabeplan (Maßstab 1:100) in vierfacher Ausfertigung. Eine Ausfertigung erhalten Sie als Bauherr für den Eigenbedarf. Sollten Sie öffentliche Mittel in Anspruch nehmen, so erhalten Sie auch hierfür die notwendigen Pläne und Kubaturberechnung. Beim Ausfüllen der Anträge sind wir Ihnen gerne behilflich.
  • Statischer Nachweis und bauphysikalischer Nachweis des Wärmeschutzes nach der Energieeinsparverordnung 2009
  • Der Schallschutz wird nach DIN 4109 (Schallschutz für Hochbau - Normalschutz) ausgeführt.
  • Wohnflächenberechnung und Berechnung des umbauten Raumes.
  • Entwässerungsplan (Maßstab 1:100).
  • Sonstige Anträge, die für die Baugenehmigung erforderlich sind.

3.Nach Erteilung der Baugenehmigung werden wir die Werk- und Ausführungspläne, im Maßstab 1 : 50 erstellen, welche Sie als Bauherr zur Prüfung und Bestätigung erhalten. Inzwischen treffen wir alle Vorbereitungen für den Baubeginn.

4.Für eine optimale technische Versorgung werden wir die haustechnischen Anlagen speziell auf Ihr Haus abstimmen.

5.Die Bauleitung erfolgt vom ersten Spatenstich bis zum Einzug in Ihr Eigenheim durch einen unserer erfahrenen und bei uns fest angestellten Bauleiter (Bauingenieur), welcher die Qualität der verwendeten Materialien und die Ausführung der Handwerkerleistungen kontrolliert. Weiter wird er alle technischen und terminlichen Abläufe der einzelnen Gewerke koordinieren.

 

3. Baustelleneinrichtung

1.Zur Baustellenvorbereitung werden wir zusammen mit dem Rohbauunternehmen das Schnurgerüst  erstellen und die Baugrube einmessen. Wenn erforderlich wird das Schnurgerüst durch die Genehmigungsbehörde abgenommen.

2.Die Baustelleneinrichtung umfasst die Vorhaltung sämtlicher, für die vereinbarten Leistungen, erforderlichen Maschinen, Gerüste, Fahrzeuge usw. Die Verbrauchskosten von Baustrom und Bauwasser übernimmt Harmonie Massivhaus. Die Anschlussmöglichkeiten für Baustrom ( 380 V, 35A ) Bauwasser und Verbrauchszähler müssen auf dem Grundstück vorhanden sein.

3.Der während der Bauzeit anfallende Bauschutt wird von uns abgefahren. 

 

4. Bauwesenversicherung

Für die Bauzeit schließen wir eine Bauwesenversicherung ab.


 

5. Erdarbeiten

1.Vor Beginn des Baugrubenaushubs wird der Mutterboden, soweit vorhanden, abgeschoben und auf Ihrem Bauplatz getrennt gelagert.

2.Der Baugrubenaushub erfolgt einschließlich der erforderlichen Arbeitsräume für ungestörten, ebenen Baugrund der Bodenklassen 3 - 5 gemäß DIN 18300. Der Aushub wird seitlich auf dem Grundstück gelagert.

3.Die Verfüllung der verbleibenden Arbeitsräume erfolgt mit dem vorhandenen Aushubmaterial bis zum ursprünglichen Geländeniveau, sofern dieses dafür geeignet ist. In Ihrem eigenen Interesse kann hierfür nur nichtbindiges, steinfreies Auffüllmaterial, lt. Bodengutachten verwendet werden. Der Abtransport und Endlagerung von überschüssigem Aushubmaterial wird durch die Bauherren beauftragt.

 

6. Fundamente

1.Als Fundament wird eine ca. 25cm starke, armierte Stahlbeton-Bodenplatte in B 25 eingebaut. Die Stahlbetonplatte ist nach statischen Erfordernissen für eine Bodenpressung von mindestens 200 KN/qm und gleichmäßige Schichtung ausgelegt. Unter der Bodenplatte wird eine 15 cm, starke, kapillarbrechenden Schicht aus Kies oder Schotter und eine Lage PE-Folie aufgebracht.

2.Es wird ein Fundamenterder aus verzinktem Bandstahl gemäß VDE-Vorschrift und DIN 18015 eingebracht.

 

7. Haustechnische Versorgung

Die Entwässerungsleitungen aus Kunststoffrohren werden gemäß den Entwässerungsplänen zusammengefasst und bis 1,00 m vor die geplante Hauskante verlegt, soweit dies technisch möglich ist. Der dafür notwendige Rohrgrabenaushub und sämtliche Formstücke sind in unserem Festpreis enthalten.

 

8. Mauerwerk

Außenwände

1.Die Kelleraußenwände werden aus Ziegelmauerwerk in einer Stärke von 36,5 cm gemauert. Bei Doppelhaushälften werden die Kommuntrennwände in einer Stärke von 17,5 cm, unter Beachtung der DIN-Normen für Schallschutz im Hochbau, ausgeführt.

2.Die Außenwände der Wohngeschosse, sowie die Giebelwände und das Kniestockmauerwerk im Dachgeschoss, werden mit 36,5 cm Porenbeton gemauert.


Innenwände

1.Die Kellerinnenwände werden aus Ziegelmauerwerk erstellt

2.Im Erd-, Ober- und Dachgeschoss werden die Innenwände aus Kalksandsteinen nach statischen Erfordernissen in 11,5 cm, 17,5 cm und 24 cm Stärke, gemauert.

 


9. 
Bauwerksabdichtung

1.Die Ringdrainage (bis 1 m vor Gebäude) wird gemäß DIN 1187 aus PVC-Schlitzrohren mit einem Durchmesser von 100 mm, in einer Kiesfilterschicht mit Vliesabdeckung rund ums Haus in Höhe der Kellerbodenplatte verlegt. An zwei Eckpunkten werden Spülrohre DN 300, nach DIN 4095 eingebaut.

2.Die erdberührenden Flächen des Kellergeschosses erhalten eine Abdichtung (nach DIN 18195, Teil 4) gegen Erdfeuchte. Die Höhe der Abdichtung wird von den Bauherren entsprechend der Außenanlagen angegeben.

3. Die erdberührenden Kelleraußenwände erhalten einen Drainagekörper und eine Vliesabdeckung. Der Drainagekörper schützt die Bauwerksabdichtung vor mechanischer Beschädigung. Unter dem Kelleraußen- und Kellerinnenmauerwerk wird auf die Bodenplatte eine Spezial–Bitumenbahn gegen aufsteigende Feuchtigkeit eingearbeitet. Das Außenmauerwerk erhält eine zweite horizontale Abdichtungsebene über Erdreich.

 

10. Geschoßdecken

Sämtliche Geschoßdecken werden als Filigrandecken mit Ortbetonauflage oder ganz Ortbeton in 18 cm Stärke ausgeführt. Bei der Filigrandecke ist die Unterseite tapezierfähig glatt ausgeführt.

 

11.  Lichte Rohbauhöhe

Kellergeschoss ca. 2,26 m; Erdgeschoss ca. 2,62m; Ober- bzw. Dachgeschoss ca. 2,625 m.

 

12. Eingangspodest

Für den Hauseingang ist ein Eingangspodest ca. 150 x 80 cm aus Beton, in Verbindung mit der KG-Decke und eine einseitige Eingangsstufe, vorgesehen. Der Anschluss erfolgt wärmebrückenfrei an Kellergeschossdecke.

         

13.  Kellerfenster

1.Zum Einbau kommen wärmegedämmte, isolierverglaste Kunststoffkellerfenster mit Dreh-/ Kippbeschlag, einflügelig, Fabrikat MEA, ACO oder gleichwertiges, in der Größe 0,76 x 0,625 m.

2.Im Hobbyraum werden 2 Wohnraumfenster ohne Rollo (Ausführung wie im EG), in der Größe 1,01 m x 1,01 m, einschließlich Steinfensterbank innen und Alu-Fensterbank außen, eingebaut. Vor den Fenstern erhält das Gelände eine Abgrabung. (Leistungsumfang Wohnraumfenster Keller gehören zu Pkt.21 – Fenster-)

 

14. Lichtschächte

Soweit erforderlich und wenn sie unter der ursprünglichen Geländehöhe liegen, erhalten alle Kunststoffkellerfenster Kunststofflichtschächte bis 1,00 m Höhe mit feuerverzinkten Gitterrosten, die gegen Abheben gesichert sind.

 

15.  Zimmererarbeiten

Der Dachstuhl wird als Kehlbalken- oder Pfettendachstuhl nach statischen Erfordernissen erstellt. Wir verwenden Nadelholz der Güteklasse II, Schnittklasse A/ B, soweit erforderlich wird Brettschichtholz verwendet. Der Dachstuhl wird zimmermannsmäßig verarbeitet und gegen tierischen und pflanzlichen Befall mit einem umweltfreundlichen Imprägniermittel (ohne PCP) versehen. Die sichtbaren Sparren und Pfettenköpfe sind gehobelt. Die Untersichtschalung im Trauf- und Giebelbereich wird mit gehobelten Nut- und Federbrettern verkleidet. Es wird ein zusätzlicher Sparren (Flugsparren) verwendet.

Die Dachüberstände betragen an der Traufe ca. 50 cm und am Giebel ca. 30 cm.

 

16. Dacheindeckung

Die Dacheindeckung erfolgt mit hochwertigen Materialien der Firma Braas. Wir verwenden die Taunus-Pfanne mit Star-Matt-Beschichtung (Betondachpfannen mit 30-jähriger Werksgarantie) mit den Standardfarben: Klassisch-Rot, Ziegelrot, Braun oder Anthrazit. Formstücke wie Giebelsteine, Firstziegel, Durchgangssteine für Entlüftungsrohre, Grate und Entlüftungssteine und Dachflächenfenster (falls im Plan eingezeichnet) sind enthalten. Selbstverständlich erhalten Sie eine hochdiffusionsoffene und reißfeste Unterspannbahn ohne Aufpreis. Sie wird mit einer Konterlattung aufgebracht, um eine gute Hinterlüftung zu gewährleisten. Weitere Dacheindeckungen sind auf Anfrage selbstverständlich möglich.

 

17. Klempner- und Spenglerarbeiten

1.Die Dachrinnen werden als vorgehängte, halbrunde Dachrinnen mit allen erforderlichen Formstücken, Fallrohren, Mauerwerksanschlüssen usw. in Titan-Zink ausgeführt. Die Fallrohre werden über Standrohre an die Hausentwässerung angeschlossen.

2.Die Kamin- und Gaubenanschlüsse werden in Titan-Zink bzw. mit Wackaflex ausgeführt. Es ist hierdurch möglich, alle notwendigen Dachanschlüsse farblich an das Hauptdach anzupassen. Falls Gauben zusätzlich vereinbart sind, werden diese wie Hausaußenputz ausgeführt. Der Kaminkopf erhält eine Verkleidung aus Titan-Zink.

 

18. Kamin

Entfällt durch den Einsatz der Wärmepumpe.

 

19. Rollladenarbeiten

1.Außer im Keller und im Speicher bzw. Spitzboden verfügen alle Fenster und Fenstertüren, unter Putz liegende, wärmegedämmte Rollokästen den EnEV Vorschriften entsprechend mit Kunststoffrollläden. (4 Farben zur Auswahl).

2.Folgende Fenster und Fensterelemente erhalten keine Rollläden: Atelierfenster, Bogenfenster, Rundfenster Wintergartenfenster, abgeschrägte Fenster, Dachflächenfenster, Treppenhaus- Fenster und Fenster, die kleiner sind als 0,76 m x 0,885 m

3.Die Rollläden sind werkseitig aus Einschubprofilen gefertigt. Sie laufen seitlich in Führungsschienen. Die automatischen Aufroller für die Perlonfasergurte sind in abgedeckten und unter Putz installierten Gurtlaufrollokästen, (sog. Gurtwicklern), eingebaut. Die Gurtauslässe sind mit doppelten Bürstendichtungen ausgerüstet.

4.Auf Wunsch erhalten Sie, für die Dachgaubenfenster Vorsatzrollläden. Die Kunststoffrollläden werden am Fenster angebracht, die Gurtwickler am innenseitigen Fensterstock aufgesetzt.

  

20. Haustürarbeiten

Die Hauseingangstüre in Kunststoff Weiß ist durchgehend mit Stahlarmierung versehen, mit Wärmedämmung, dreiseitig umlaufender, auswechselbarer Gummilippendichtung und Zusatzdichtung im unteren Türfalz ausgeführt. Sie ist mindestens 3-fach sicherheitsverriegelt. Weiterhin erhält die Haustüre einen einbruchhemmenden Sicherheitsbeschlag und einen optisch passenden Türgriff aus Aluminium (oder gleichwertig).

Sie können zwischen 10 verschiedenen Modellen lt. Prospekt preisgleich auswählen. Aus Sicherheitsgründen ist der Einbau des Schließzylinders Leistung des Bauherrn.

 

21. Fenster - und Außenfensterbänke

Zur Ausführung kommen Kunststoff-Fenster und -Fenstertüren in der Farbe: Weiß. Sie verfügen über verdeckt liegende Dreh- bzw. Drehkippbeschläge für Einhandbedienung sowie rundumlaufende, auswechselbare Gummilippendichtungen. Feststehende Fensterelemente erhalten keine Drehkippbeschläge. Die Verglasung besteht aus einer 3-Scheiben Wärmeschutz-Isolierverglasung (U-Wert 0,7). Das Rahmenprofil mit (U-Wert 1,1)

Auf Bauherrenwunsch und ohne Mehrpreis, erhalten die Fenster im Treppenhaus, im Bad und  WC eine Ornamentverglasung nach Mustervorlage. Das Treppenhaus-Fensterelement wird Innen mit Sicherheitsglas ausgestattet, ebenso die Brüstungselemente im Dachgeschoss.

Das Küchenfenster erhält auf Bauherrenwunsch und ohne Mehrpreis einen Kämpfer. Sie können dadurch die Arbeitsplatte Ihrer Einbauküche bis zum Fenster erweitern.

Alle Fenster und feststehenden Fensterelemente in den Wohngeschossen erhalten Außenfensterbänke in Softline-Ausführung mit seitlichem Kunststoffabschluss, in erforderlicher Länge aus Aluminium naturfarbig eloxiert. Die Befestigung erfolgt mit nicht rostenden Spezialschrauben. (Die Keller-Wohnraumfenster von Pkt. 13 gehören zu Gewerk Fenster Pkt. 21)

Der Einbau der Fenster und Abdichtung erfolgt nach den EnEV Vorschriften, nach den neuesten Stand der Technik für gütegesicherte Fenster zur Wind und wasserdampfdichten Abdichtung der Fuge. (RAL-Montage).

Damit werden auch hier alle Anforderungen der neuen Energieeinsparverordnung erfüllt.

 

22. Innentüren

1.Alle Innentüren in den Wohngeschossen, erhalten echtholzfurnierte Türblätter mit Röhrenspanstegeinlage und Zargen in Buche-Natur. Die Zargen sind in Softline-Ausführung.

2.Im Kellergeschoss sind die Türblätter und Zargen in Decora Softline Ausführung zur Auswahl stehen Decora Esche Weiß deckend, Decora Ahorn, Decora Buche. Alle Türen sind komplett mit dreiseitiger Gummilippendichtung, Bändern, Buntbarteinsteckschloss, Schlüssel und formschönen, eloxierten Leichtmetallbeschlägen ausgestattet. Türen von innenliegenden Abstellräumen (ohne Fenster) sind im unteren Bereich mit einem Lüftungsgitter ausgestattet. Wahlweise können für alle Geschosse die Innentüren in echtholzfurnierter oder Decora-Ausführung geordert werden.

 

23.  Treppen

Vom Kellergeschoss bis zum Dachgeschoss wird eine Zierharfen oder Zweiholmtreppe mit massiven Buche Holztrittstufen und Rundholzhandlauf eingebaut, Laufbreite ca. 0,90 m.

 

24. Elektroinstallation  - Haustechnik

Die Elektroinstallation erfolgt gemäß den einschlägigen VDE-Vorschriften und nach Angabe des zuständigen Energieversorgungsunternehmens. Der Hausanschluss erfolgt ab dem im Haus liegenden Endverschlusskasten des örtlichen Elektroversorgungsunternehmens bis zum Zählerschrank, wenn er sich innerhalb des Hauses befindet. Im Keller wird ein Aufputzzählerschrank mit einer Zählertafel eingebaut. In dem Zähler- oder in einem Unterverteilerkasten werden der FI-Schalter, sowie ausreichend Sicherungsautomaten für die erforderlichen Stromkreise installiert.

Alle Leitungen in den Wohngeschossen werden unter Putz verlegt. Potentialausgleichsleitungen der Wasser- und Heizungsrohre sowie Fundamenterdung gemäß VDE-Vorschriften, Deckenauslässe werden im Zuge der Rohbauarbeiten in die Decke Leerrohre nach Bauherren Angabe eingebaut. Alle erforderlichen elektrischen Anschlüsse (wie Außentemperaturfühler, Raumthermostate u. Umwälzpumpen) für die Heizungsanlage sind im Festpreis enthalten. Die Schalter und Steckdosen der Marken Busch-Jaeger, Berker, werden in ansprechendem Design in Farbe: Weiß ausgeführt.

Die einzelnen Räume erhalten folgende Ausstattung:  

          Hauseingang/     1 Wandauslass f. Außenleuchte,

          Windfang:          1 Schalter innen

                                   1 Wechselschalter mit Steckdose,

                                   1 Steckdose,

                                   1 Klingelleitung mit Läutwerk

 

          Flure:                1 Lichtauslass mit Wechselschalter und Steckdose

 

          Garderoben,

          AR, Speis:          1 Lichtauslass,

                                   1 Schalter mit Steckdose

 

          Küche:               1 Lichtauslass,

                                   1 Schalter mit Steckdose,

                                   1 Herdanschluss,

                                   6 Steckdosen

 

          Bad/ Dusche:      1 Lichtauslass,

                                   1 Schalter mit Steckdose,

                                   1 Wandauslass,

                                   2 Feuchtraumsteckdosen

 

          Gäste-WC:          1 Lichtauslass,

                                    1 Schalter mit Steckdose,

                                    1 Feuchtraumsteckdose

 

          Wohnzimmer:      1 Lichtauslass mit Serienschalter und Steckdose,

                                    6 Steckdosen

 

          Essbereich:         1 Lichtauslass,

                                    1 Schalter mit Steckdose,

                                    2 Steckdosen

 

          Schlafzimmer:     1 Lichtauslass,

                                   1 Schalter mit Steckdose,

                                   4 Steckdosen

 

          Kinderzimmer:    1 Lichtauslass,

                                   1 Schalter mit Steckdose,

                                   3 Steckdosen

 

          Sonst. Zimmer:   1 Lichtauslass,

                                   1 Schalter mit Steckdose,

                                   3 Steckdosen

 

          Kellerräume:       1 Lichtauslass,

                                   1 Schalter mit Steckdose,

                                   1 Steckdose

                                   ein Kellerraum erhält 2 Steckdosen für Waschmaschine und Trockner

 

          Terrasse:            1 Lichtauslass,

                                    1 Schalter

 

          Telefon:              1 Leerrohre zur späteren Anschlussstelle

 

          Antenne:             1 Leerrohre zur späteren Anschlussstelle

 

25. Heizung und Warmwasserversorgung      

Die gesamte Heizungsanlage ist gemäß Energieeinsparverordnung ausgelegt, so dass die Heizkosten niedrig gehalten werden können.

Wir bauen in Ihrem Haus eine hochwertige Alpha-InnoTec Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Warmwasserspeicher (ca. 300 Liter) ein. Die Heizungsregelung erfolgt witterungsabhängig durch eine Außentemperatursteuerung mit Nachtabsenkung und Sommersparschaltung. Die Heizungsleitungen werden in gütegeprüften Kupfer- oder Kunststoffrohren ausgeführt und in den Wohngeschossen verdecktliegend und isoliert eingebaut. Freiliegende Heizungsrohre im Kellergeschoss werden wärmegedämmt. Es wird eine energiesparende Fußbodenheizung mit Einzelthermostaten eingebaut. Weitere Heizungsarten wie Ölheizung, Holzheizung, Gasbrennwert, Pelletsheizung, Wärmepumpen und andere auf Anfrage. 

 

26. Sanitärinstallation

Die komplette Installation der Kalt- und Warmwasserleitungen erfolgt ab Wasseruhr im Hausanschlussraum. Die Warm- und Kaltwasserleitungen bestehen aus Kupfer- oder Kunststoffrohren. Die Warmwasserleitungen werden isoliert. Sämtliche innenliegende Abflussleitungen werden aus Hart-PVC-Rohren in den erforderlichen Querschnitten nach DIN installiert und entsprechend den technischen Vorschriften mit Revisionsöffnungen und der notwendigen Dachentlüftung versehen. Die Heizungsanlage wird mit den notwendigen Kaltwasseranschlüssen inkl. Ventilen und Füllhähnen, soweit erforderlich, ausgestattet. Die Warmwasserleitungen werden mit einer Zirkulationsleitung und -pumpe ausgerüstet. Die Zirkulationspumpe wird über eine Zeitschaltuhr gesteuert. Um die Verschmutzung von Kalt- und Warmwasserleitungen zu vermeiden, wird ein Feinfilter installiert. Als Druckausgleich wird in die Kaltwasserleitung ein Druckminderer mit Manometer eingebaut. Im Keller befindet sich ein emailliertes Stahl- oder Kunststoffausgussbecken mit Kaltwasseranschluss und Schlauchverschraubung für die Waschmaschine, sowie einer Rückstausicherung im Ablauf. An der Gartenseite wird eine frostsichere Gartenwasserzapfstelle mit Schlauchverschraubung installiert.

Die Küche erhält einen Kalt-, Warm- und Abwasseranschluss.

         

Sanitäreinrichtung

Grundlage für die Ausstattung der Badezimmer, Duschräume und WC´s sind die jeweiligen Hausentwürfe und Baupläne. Die im Plan eingezeichneten Sanitärobjekte werden in der Standardausführung in den Farben Weiß oder Pergamon eingebaut. Eingebaut werden zwei Hänge-WC´s, ein Handwaschbecken, ein Waschtisch, eine Badewanne und eine Duschwanne.      

Waschtisch:

Farbiges Kristallporzellan, ca. 65 cm breit, mit Einhandhebelmischbatterie für Kalt- und Warmwasser, verchromt, inkl. Excentergarnitur.

 

Handwaschbecken:

Farbiges Kristallporzellan, ca. 45 cm breit, mit Einhandhebelmischbatterie by Villeroy & Boch für Kalt- und Warmwasser, verchromt, inkl. Excentergarnitur.

 

WC-Anlage:

Wandhängendes Tiefspülklosett aus farbigem Kristallporzellan mit Unterputzspülkasten und farbigem Kunststoffsitz, by Villeroy & Boch zur Sanitärfarbe passend. Zur schallschützenden Befestigung wird ein Geberit-Montageelement (oder gleichwertig) verwendet.

 

  • Badewanne:      

          Körperform-Badewanne, aus Acryl in der Größe 170/ 75 cm, mit einer verchromten Einhandhebelmischbatterie (by Roca) inkl. Excentergarnitur
          sowie einer Brausegarnitur mit Brauseschlauch.
 Auf Wunsch und ohne Mehrpreis (soweit technisch möglich), wird eine Acryl-Eckbadewannenanlage,
          Fabrikat Bavaria, Modell „Claudia“ einschl. verchromter Unterputz- Einhebelmischbatterie eingebaut.

 

  • Duschwanne:

          Wanne aus Acryl (by Roca) der Größe 80 x 80 cm oder 90 x 75 cm mit einer verchromten Unterputz Einhandhebelmischbatterie
          inkl. Excentergarnitur sowie einer Brausegarnitur mit Brauseschlauch.

 

27. Innenputzarbeiten

Im Keller erhalten die Wände einen einlagigen Kalk- Zementputz. In den Wohngeschossen erhalten alle Wandflächen einen tapezier- und streichfähigen, einlagigen Maschinengipsputz gemäß den Vorschriften und Richtlinien des Putzherstellers mit Eckschutzleisten an stoßgefährdeten Kanten (soweit erforderlich). Die Installationsschlitze werden gedämmt und mit Rippenstreckmaterial überspannt. Die vertikalen Abwasserleitungen werden in den Wohngeschossen mit Gipskartonplatten verkleidet.

 

28.  Außenputz

Die Außenwände erhalten einen Kalkzementmörtel Grundputz. Die Endbeschichtung erfolgt mit einem weißen Silikatputz auf mineralischer Basis, Körnung 2 mm. Die Verarbeitung erfolgt nach Herstellerangaben. Der Oberputz kann auf Bauherrenwunsch und ohne Mehrpreis in leichten Pastelltönen eingefärbt werden.

 

29. Holzdecken und Dachisolierung

Die Sparrenfelder der Dachschrägen und Deckenflächen werden im ausgebauten Dachgeschoss mit hochwärmedämmender, Mineralwolle gedämmt, die dicke wird nach Wärmeschutzberechnung und den Vorschriften der neuen Energieeinsparverordnung ausgeführt. Raumseitig wird auf den Sparren eine hochwertige, Dampfsperre angebracht, die Stöße und Wandanschlüsse werden verklebt, wobei sehr großer Wert auf einen wind und dampfdichten Anschluss an Bauteil gelegt wird. Auf einer Konterlattung  und Ausgleichslattung werden anschließend die Decken und Deckenschrägen mit einer Verschalung aus gehobelten Nut- und Federbrettern in Fichte-A-Sortierung verkleidet. Die Deckenbekleidung ist bereits oberflächenbehandelt. Im Bad werden Feuchtraumpaneelen, nach Mustervorlage eingesetzt.

Diese Ausführung entspricht der neuesten Energieeinsparverordnung.

Eingebaut wird eine wärmegedämmte Bodeneinschubtreppe.

Auf Wunsch gegen Preisausgleich erhalten Sie die Verkleidung der Dachschrägen und der Decken auch in Gipskarton. (verspachtelt und Deckenanstrich wird mit Pkt.33 ausgeführt.)

30. Fliesenarbeiten - Innenfensterbänke

Die Wahl Ihrer Fliesen treffen Sie lt. Mustervorlage der Fa. Harmonie-Massivhaus (Ausstellung).Der Fliesenpreis beträgt f. den reinen Materialwert (ohne Verlegung) bis max. 25,- €/ m² einschl. MwSt.

 

  • Eingangspodest und Eingangsstufe

          Keramikfliesen für das Podest, die Trittstufe, sowie die Stellstufe (Materialwert bis max. 25,-EUR/ m² inkl. MwSt.)

 

  • Balkon (falls in den Plänen eingezeichnet)

          Belag nach Mustervorlage auf Splitt verlegt

 

  • Windfang, Abstellräume, Hauswirtschaftsräume im Erdgeschoss

          Keramikbodenfliesen mit Fliesenmaterial-           Sockelleisten.

 

  • Diele/ Flur, im Erdgeschoss

          Keramikbodenfliesen mit Fliesenmaterial-           Sockelleisten

 

  • Küche, Speis

          Keramikbodenfliesen mit Fliesenmaterial-Sockelleisten. Hinter den Einrichtungsgegenständen sind keine Sockelleisten vorgesehen.
          Die Installationswand erhält bis ca. 4 lfm. bis max. 60 cm Höhe  Keramikfliesen.

 

  • Gäste-WC

          Keramikbodenfliesen. Die Wände sind raumhoch (jedoch maximal auf 2,60 m Höhe) gefliest.

 

  • Bad

       Die Bade- und Duschwanne werden eingemauert und eingefliest (auch Eckbadewanne), der Wandanschluss wird elastisch abgedichtet.
       Die senkrechten Badezimmerwände (außer Gaubenwände) werden auf allen Seiten raumhoch (jedoch maximal auf 2,60 m Höhe) gefliest,
       in den Schrägen entsprechend angepasst. Der Boden erhält Keramikbodenfliesen.
Alle Wohnraumfenster erhalten Innenfensterbänke aus
       geschliffenem Jura-Marmor gelb oder wahlweise grau, mit einer Stärke von ca. 3 cm in den Fenstern angepassten Abmessungen,
       außer im Bad und WC, hier werden die Ablagen gefliest.

       Ohne Mehrpreis werden auf Bauherrenwunsch die Innenfensterbänke in Carrara-Marmor oder Palma-Gries eingebaut

       Hinweis: Elastische Arbeits- oder Dehnfugen sind Wartungsfugen. Wartungsfugen werden zu einem späteren Zeitpunkt eingebracht.

 

31. Bodenbeläge

Die Wohnräume, Schlafräume, Dielen und Flure (außer Diele und Flure im Erdgeschoss.) erhalten einen Teppichbelag aus hochwertiger Velour- oder Schlingenware. Die Wandanschlüsse erhalten Teppichsockelleisten. Die Auswahl erfolgt nach Mustervorlage. Der reine Materialwert beträgt max. 15,- EUR/ m² einschl. MwSt. und Verlegung.

 

32. Estricharbeiten

Alle Fußböden im Erdgeschoss erhalten einen bis 12 cm starken, - die Fußböden im Dachgeschoss erhalten einen bis 10 cm starken, schwimmenden Zementestrich (einschl. Dämmung), gemäß den DIN-Vorschriften für die Wärme- und Trittschall-Dämmung. Der komplette Kellerfußboden erhält einen schwimmenden wärmegedämmte Zementestrich auf Bitumenbahnabdichtung.
Diese Ausführung entspricht der neuesten Energieeinsparverordnung.

 

33. Malerarbeiten

Die Decken und Wände der Kellerräume werden weiß gestrichen, die Fugen der Filigrandecken im Keller- und Erdgeschoß  werden verspachtelt. Die Betondecken die Wohngeschosse und der Decke im Kellerflur werden mit Rauhfasertapete tapeziert und mit weißer Dispersionsfarbe gestrichen. Die Wände der  Wohngeschosse werden mit weißer Dispersionsfarbe gestrichen. Dachuntersichten und evtl. Holz-Balkongeländer werden mit offenporiger, transparenter Holzlasur  imprägniert. Auf Wunsch angebrachte Gipskartonplatten im Dachgeschoß werden verspachtelt und gestrichen. Balkonuntersichten von Stahlbeton-Balkonen (falls vorhanden) werden weiß gestrichen. Evtl. Holzbalkone werden mit offenporiger, transparenter Holzlasur imprägniert. Die Zierharfentreppe bzw. die Zweiholmtreppe wird mit Rostschutzfarbe grundiert und mit Kunstharzlack gestrichen. Der Sockel des Außenputzes wird auf Bauherrenwunsch in farbigem Ton, mit Silikonharzfarbe, in einer mittleren Höhe von 40 cm, gestrichen.

Zur Verwendung kommen ausschließlich umweltfreundliche Imprägniermittel und Farben.

 

34. Balkon (falls in den Plänen eingezeichnet)

Stahlbeton-Balkon        

Bei den Häusern aus unserem Katalog, die einen Balkon als Sonderwunsch erhalten, wird dieser als wärmebrückenfreie Betonplatte mit Feuchtigkeitssperre ausgeführt. Als Bodenbelag wird ein frostsicherer Belag nach Mustervorlage auf Splitt verlegt, das Geländer besteht aus feuerverzinkten Rundstahlroh. Es erfolgt eine Einblechung zur Hauswand. Die Balkonentwässerung erfolgt über einen Wasserspeier.

 

Holzbalkon

Der Holzbalkon wird mit einer begehbaren Holzoberschalung ausgeführt, einschl. senkrechter Holzverkleidung. Die Holzstützen werden auf Fundamenten nach statischen Erfordernissen montiert. Die Holzteile werden mit einer umweltfreundlichen farblosen Lasur behandelt (ohne PCP).

 

35. Das Haus mit dem Dachgeschoss zum Ausbau vorbereitet (Sonderwunsch)

Das Treppenhaus wird hochgemauert. Im Treppenhaus werden die Wände verputzt und weiß gestrichen. Als Treppenhausabschluss wird eine Mehrzwecktüre eingebaut. Der Treppenhauskopf wird isoliert und mit gehobelten Nut- und Federbrettern in Fichte – A – Sortierung verkleidet. Die Versorgungs- und Abwasserleitungen wie Heizung, Strom, Elektro und Wasser werden bis EG-Decke verlegt und abgestopft. Im Dachgeschoß wird die Betondecke bedingt begehbar isoliert.  (Es wäre sinnvoll eine Steinreihe anzulegen und den Wärmegedämmten Estrich mit einzubringen).

 

36. Das Haus ohne Kellergeschoss (Sonderwunsch)

Änderungen und Ergänzung der Baubeschreibung:

1.Fundamente

Ausgeführt wird eine 15cm starke bewehrte Bodenplatte auf frostfrei gegründeten Streifenfundamente ca. 1,00m tief. Die Gründung ist für eine Bodenpressung von mind. 200 kN/ m² und gleichmäßiger Schichtung ausgelegt. Unter der Bodenplatte wird eine 15 cm starke kapillarbrechende Schicht aus Kies oder Schotter und eine Lage PE-Folie aufgebracht.

 


37.  Das Haus als Ausbauhaus (Sonderwunsch)

enthält folgende Leistungen:

1.Eingabe- und Werkplanung, Erdarbeiten, Rohbauarbeiten, Dachstuhl, Dacheindeckung, Spenglerarbeiten, Haustüre, Heizraumtüre, Fenster, Bereitstellung einer provisorischen Bautreppe für die Dauer von 3 Monaten.

2.Fenster und Fenstertüren, Kellerfenster, Lichtschächte, Rollladenvorbereitung

3.Balkon, falls vorhanden, als wärmebrückenfreie Betonplatte 

4. Hausübergabe, Besondere Hinweise


38. Hausübergabe

Ihr Haus wird Ihnen besenrein übergeben.


39. Besondere Hinweise

1.Die in dieser Leistungsbeschreibung aufgeführten Leistungen und Ausstattungsgegenständekönnen durch andere, gleichwertige, ersetzt werden, wenn diese aufgrund der Erkenntnisse und Erfahrungen der  Bautechnik geboten erscheint und/oder der schnelleren oder wirtschaftlicheren Baudurchführung dient.

2.Konstruktions- und Ausführungsänderungen, die durch Änderungen der Bau- und DIN-Vorschriften bedingt sind, bleiben vorbehalten.

3.Fest einzubauende oder mitzuliefernde Einrichtungen und Gegenstände sind in dieser Baubeschreibung angegeben. Sonstige Einrichtungen und Gegenstände, die in den Plänen evtl. eingezeichnet sind, gelten nur als Vorschläge und sind nicht im Leistungsumfang enthalten.

4.Sämtliche in dieser Bau- und Leistungsbeschreibung und in den Planskizzen enthaltenen Maße sind Sollmasse mit den nach der DIN zulässigen Toleranzen.

5.Bei den in den Prospektunterlagen angegebenen Flächenmassen handelt es sich um Rohbaumasse. Bei der Angabe der Gesamtwohnfläche sind Abzüge für Putz bereits erfolgt. Da die technisch erforderlichen Abmauerungen beim Plangespräch festgelegt werden, sind entsprechende Abzüge nicht berücksichtigt.

6.Die in unserem Katalog enthaltenen oder für Sie angefertigten Planskizzen unterliegen dem Urheberrecht. Sie dürfen ohne unsere schriftliche Zustimmung weder nachgedruckt noch als Vorlage für die Realisierung eines Bauvorhabens mit einem anderen Unternehmen verwendet werden. Im Falle der Zuwiderhandlung behalten wir uns ausdrücklich Schadensersatzansprüche vor.

7.Minderpreise und Mehrpreise beinhalten grundsätzlich die Lohn-, Material-, Transport- und Montagekosten sowie die derzeit gültige Mehrwertsteuer.

8.Sonderwünsche und Eigenleistungen dürfen die vorgesehene Bauzeit nicht beeinflussen. Verzögerungen infolge von Sonderwünschen oder Eigenleistungen gehen auch ohne vorherige schriftliche oder mündliche Anzeige zu Lasten des Bauherrn. Für in Eigenleistung ausgeführte Gewerke können wir keine Bauaufsicht und Gewährleistung übernehmen. Um einen zügigen Bauablauf zu gewährleisten, können Sonderwünsche, die die Außenfassade oder die tragende Konstruktion des Bauwerkes betreffen, nur bis zur Abschluss der Eingabeplanung, bezüglich der Ausstattung nur bis zur Beendigung der Werkplanung berücksichtigt werden.

9.Für die Grundausstattung aller Häuser gilt die Musterpalette von Harmonie Massivhaus GmbH  für Teppichböden, Fliesen, Sanitärobjekte, Fenster, Türen, Elektroinstallation, Heizung, Treppen, Geländer- und Farben.

10.Die Ausführung erfolgt nach den Werkplänen. Gegenüber den Eingabeplänen können sich aus architektonischen oder bautechnischen Gründen Maßabweichungen ergeben, die jedoch ohne Einfluss auf die Qualität und die Funktion des Gebäudes sind.

11.Konstruktions- und Ausführungsänderungen, die durch technische Änderungen bedingt sind, oder Materialänderungen durch Lieferantenwechsel bleiben vorbehalten, soweit sie keine Qualitätsminderung darstellen.


40. Bauherrenleistungen

Aufgrund der unterschiedlichen Gegebenheiten, je nach Ort und Lage Ihres Grundstücks, können die nachfolgenden Positionen kalkulatorisch nicht erfasst werden und sind deshalb im Festpreis nicht enthalten:

1.Bereitstellen der Bauwasser- und Baustrom-Anschlüsse (Baustrom 380V/ 35 A) auf dem Baugrundstück mit entsprechenden Verteilerschrank mit Anschlüssen und Zähleinrichtungen ausgerüstet.
Die Verbrauchskosten während der Bauzeit bis zur Haus Übergabe werden von Harmonie Massivhaus übernommen.

2.Der Bauplatz muss während der Bauzeit für schwere Baufahrzeuge und Kräne bis 40 t zugänglich und befahrbar sein. Aushubmaterial und Baustoffe müssen auf dem Grundstück gelagert werden können. Die Abfuhr von überschüssigem Aushubmaterial sowie Deponiegebühren sind nicht im Festpreis enthalten. Der Festpreis setzt ein waagrechtes Gelände der Bodenklasse 3 - 5 mit einer Mindesttragfähigkeit des Baugrunds von 200 KN/ qm voraus. Abrissarbeiten, Rodungsarbeiten, Umverlegen von Versorgungsleitungen, Vorbereitung des Grundstückes für den Baubeginn usw. übernehmen wir gerne gegen Preisausgleich in Ihrem Auftrag.

3.Sondergründungen bei Fels, Grundwasser, Lehmboden, Hanglagen, Anbauten, Unterfangungen    usw. sowie evtl. erforderliche Wasserhaltungen und besondere Maßnahmen gegen anstehendes oder aggressives Wasser, Sicherungsmaßnahmen wie Verspundung der Baugrube.

4.Notwendige, durch bauaufsichtliche Maßnahmen erforderliche, bzw. vom Bauherren gewünschte Sonderausführungen (z. B. Hebeanlagen, Klärgruben, Rückstauverschlüsse, Revisionsschächte, Sickerschacht, Rückhaltebecken, Bodenaustausch, Stahlbetonwannen gegen drückendes Wasser oder Abdichtung nach DIN 18 195 Teil 5).

5.Mehrkosten durch behördliche Auflagen, Gesetze, Verordnungen oder öffentliche Versorgungsträger, sowie behördliche Gebühren (z. B. Baugenehmigung, Lagepläne, Prüfungen, Abnahmen usw.). Eine Gebäudebrandversicherung und einer Bauherrenhaftpflichtversicherung ist vor Baubeginn abzuschließen.

6.Anschlüsse von Gas, Wasser, Strom, Abwasser, Telefon, Kabel usw. an die öffentlich Versorgung sowie deren Anschlussgebühren.

7.Außenanlagen wie Terrassen, Einfriedungen, Treppen, Garagen usw.

8.In den Wintermonaten hat der Bauherr (nach Absprache mit dem Bauleiter) dafür Sorge zu tragen, dass nach Heizungsinstallation die Heizung in Betrieb genommen wird, um die nachfolgenden Gewerke (z. B. Sanitär, Fliesen usw.) nicht zu beeinflussen. Die Verbrauchskosten werden nicht von der Firma Harmonie Massivhaus übernommen.

Gerne übernehmen wir, nach gesonderter Kalkulation, die Abwicklung und Ausführung der oben genannten Positionen.

Die Ergänzungs-Baubeschreibung ist vorrangig der Baubeschreibung zu betrachten.

Eigenleistungen können nur bis Werkplangespräch,  Gewerke weise aus dem Leistungsumfang genommen werden.